Besichtigung · 30. Juli 2026

Das Milchhäusle

Bestandsaufnahme und Nutzungskonzept — als Grundlage für die Abstimmung mit der Bauleitung. Alle Fotos stammen von der Besichtigung und sind nach Ebenen gegliedert.

Unsere Vorstellung

Zwei Bereiche unter einem Dach

Das Milchhäusle teilt sich künftig in zwei klar getrennte Bereiche: die Praxis im Erdgeschoss und die Wohnung darüber.

Frontal vor dem Haus liegt der Eingang zur Praxis. Rechts neben dem Haus führt ein zweiter Eingang direkt auf die Zwischenebene — diese Tür ist der Zugang zur Wohnung. Die Zwischenebene wird zum Entrée der Wohnung mit einer Küchenecke und kleinem Tisch; von dort führt die Wendeltreppe hinauf ins Dachgeschoss. Oben angekommen liegt direkt das Bad — eine Trennwand mit Tür trennt es vom Wohn- und Schlafraum.

Praxis und Wohnung bleiben über die innenliegende Treppe verbunden: Man kann vom unteren Stockwerk ins obere gelangen — jedoch getrennt durch eine Tür, sodass beide Bereiche eigenständig funktionieren und abschließbar sind.

KELLER — Technik & Lager PRAXIS Heilpraktik / Therapie + neues WC & Waschbecken ZWISCHENEBENE Entrée · Küchenecke WOHNUNG Wohnen · Schlafen Dachstuhl bleibt sichtbar BAD Dusche neu · vergrößert 1 2 3 4 Eingang Praxis frontal vor dem Haus Eingang Wohnung rechts neben dem Haus UG EG ZE DG Praxis Wohnung Technik / Lager 1 — Tür: Trennung Praxis / Wohnung    2 — Wendeltreppe hinauf, Ankunft direkt beim Bad 3 — Kellerabgang    4 — Trennwand mit Tür zwischen Bad und Wohnraum
KELLER — Technik & Lager PRAXIS Heilpraktik / Therapie + WC & Waschbecken ZWISCHENEBENE Entrée · Küchenecke WOHNUNG Wohnen · Schlafen Dachstuhl sichtbar BAD Dusche · größer 1 2 3 E1 E2 Praxis Wohnung Technik / Lager E1 — Eingang Praxis (frontal) · E2 — Eingang Wohnung 1 — Tür Praxis/Wohnung · 2 — Wendeltreppe (Ankunft am Bad) 3 — Kellerabgang

Schematischer Schnitt — nicht maßstäblich. Zwei getrennte Zugänge: frontal in die Praxis, rechts vom Haus auf die Zwischenebene in die Wohnung. Die Wendeltreppe kommt oben direkt beim Bad an; eine Trennwand mit Tür trennt Bad und Wohnraum.

Erste Einschätzung vor Ort

Grundsätze & Maßnahmen

So viel wie möglich vom Charme des Hauses soll erhalten bleiben — sichtbares Holz, allen voran der alte Dachstuhl, darf gerne bleiben. Renoviert werden soll mit möglichst einfachen, aber stabilen und soliden Mitteln.

Fenster
Die Fenster müssen nach erster Einschätzung durchgängig erneuert werden.
Haustüren
Beide Eingangstüren werden bei Bedarf aufgefrischt, aber nicht erneuert.
Decken
Die Holzdecken im Erdgeschoss und im Obergeschoss werden entfernt und durch Rigips ersetzt.
Bad (DG)
Das Bad wird vergrößert und um eine Dusche erweitert; wie besprochen ggf. ohne Badezimmertür. Es liegt direkt an der Ankunft der Wendeltreppe; zum Wohnraum kommt eine Trennwand mit Tür.
Sanitär (EG)
In der Praxis werden ein WC und ein Waschbecken neu integriert.
Charme erhalten
So viel Charme wie möglich bleibt: Sichtbares Holz — insbesondere der alte Dachstuhl — darf gerne bleiben.
Ausführung
Renoviert wird mit möglichst einfachen, aber stabilen und soliden Mitteln.
UG

Keller — Technik & Lager

6 Fotos

Der Keller bleibt funktional: Hier sitzt die Haustechnik — Gastherme, Warmwasserboiler und Gaszähler — und es bleibt Platz für Lager- und Abstellflächen. Der Zustand der Technik und der Leitungen sollte im Zuge der Renovierung geprüft werden.

Kellerabgang mit Blick nach oben zur Eingangstür
Lagerraum mit Regalen; Putz- und Feuchteschäden an den Wänden sichtbar
Regalwand und Gastherme mit Abgasführung
Gastherme und Bestandsverrohrung
Elektro-Warmwasserboiler mit alter Installation
Zweiter Boiler, Verteilerkasten und Gaszähler am Kellerfenster
EG

Erdgeschoss — die Praxis

8 Fotos

Das Erdgeschoss — zuletzt ein Friseursalon — wird zur Praxis für Heilpraktik und Therapie. Der frontseitige Eingang wird der Praxiseingang. Der große, helle Raum mit der Fensterfront eignet sich gut für Empfang und Behandlung.

Neu integriert werden müssen ein WC und ein Waschbecken für die Praxis. Die Holzdecke wird entfernt und durch Rigips ersetzt, die Fenster werden erneuert.

Der ehemalige Salon: großer Raum mit Fensterfront und Bedienplätzen
Bedienplätze mit Waschbecken und Trockenhauben — wird vollständig ausgeräumt
Eingebaute Zwischenebene mit Fachwerk-Optik und Treppenaufgang
Treppe zur Zwischenebene; darunter der Abgang in den Keller
Blick zum Treppenaufgang mit Heizkörper; oben die Galerie der Zwischenebene
Kellerabgang von oben gesehen
Bestandsfenster im EG — Fenster sollen erneuert werden
Wanddetail: rauer Strukturputz, darüber die Holzdecke (wird durch Rigips ersetzt)
ZE

Zwischenebene — Entrée der Wohnung

5 Fotos

Die Zwischenebene wird der Eingangsbereich der Wohnung: Der Zugang erfolgt über die eigene Tür rechts neben dem Haus. Hier entsteht eine Küchenecke mit kleinem Tisch. Von der Zwischenebene führt die Wendeltreppe hinauf in den Wohnbereich im Dachgeschoss.

Zur Praxis hin bleibt die innenliegende Treppe als Verbindung erhalten — getrennt durch eine Tür, sodass beide Bereiche eigenständig funktionieren.

Die Galerie-Ebene mit Blick hinunter in den künftigen Praxisraum
Fläche der Zwischenebene — hier ist die Küchenecke mit kleinem Tisch vorgesehen
Die Wendeltreppe hinauf in die Wohnung
Bestandsheizkörper auf der Zwischenebene
Alte Lamellentür — die Haustüren sollen aufgefrischt, nicht erneuert werden
DG

Dachgeschoss — Wohnen & Schlafen

15 Fotos

Oben entsteht die Wohnung: Wohn- und Schlafraum unter dem offenen Dach. Die Wendeltreppe kommt im Dachgeschoss direkt beim Bad an; eine Trennwand mit Tür trennt diesen Bereich vom Wohn- und Schlafraum. Der alte Dachstuhl mit seinem sichtbaren Gebälk ist das Herzstück des Hauses — er soll erhalten und gezeigt werden. Die Holzvertäfelung der Decken wird dagegen entfernt und durch Rigips ersetzt.

Auch hier werden die Fenster erneuert. Die Dielenböden werden aufgearbeitet oder neu aufgebaut — Ausführung so einfach und solide wie möglich.

Blick über den Flur in den künftigen Wohnraum mit Dielenboden
Raum unter dem offenen Dach — das sichtbare Gebälk bleibt erhalten
Holzvertäfelte Wände und Tür zum Treppenbereich mit der Wendeltreppe
Fenster an der Dachschräge — Fenster werden erneuert
Bereich am Treppenaufgang mit Fliesenboden
Nische mit Waschbecken und Sicherungskasten
Gaube mit Fenster, Blick zum Nachbardach
Zweite Gaube mit Heizkörper und Blick zur Straße
Giebelseite mit kleinem Fenster und Wandregal
Treppenpodest der Wendeltreppe im Dachgeschoss
Die Wendeltreppe, Blick nach unten zur Zwischenebene
Detail des historischen Dachstuhls mit Holznägeln
Gebälk im Firstbereich
Anschluss Wand / Deckenbalken — Putz teils schadhaft
Abstellecke unter der Schräge mit Restmaterialien
DG

Bad im Dachgeschoss

1 Foto

Kommt man die Wendeltreppe hinauf, liegt das Bad direkt an der Ankunft. Es wird vergrößert und um eine Dusche erweitert; auf eine eigene Badezimmertür kann wie besprochen ggf. verzichtet werden. Zum Wohn- und Schlafraum hin wird eine Trennwand mit Tür gesetzt, sodass die Wohnung für sich abgeschlossen ist.

Bestandsbad unter der Dachschräge: WC und Wanne — wird vergrößert und um eine Dusche erweitert